Der Bariton Maximilian Lika, geboren am 8. 9. 1985, wuchs in
einer musikalischen Familie auf, in der er schon in frühen Jahren
Geige und Klavier lernte. Diese Fähigkeiten wurden im musischen
Gymnasium St. Stephan in Augsburg durch sein Mitwirken in Chor und
Orchester unter Pater Anselm Mayer OSB weiter gefördert. Früh
erhielt sein Knabensopran Gesangsunterricht bei Elisabeth Haumann.
Seine ersten solistischen Auftritte hatte er schon im Kindesalter,
wie z.B. gemeinsam mit seinem Vater Peter Lika in Mendelssohns
“Elias“ in der Partie des “Knaben“ in der Kongresshalle
Augsburg als auch im kirchlichen Bereich. Nach dem Stimmbruch war er
bald Student an der Hochschule für Musik Augsburg/Nürnberg bei Frau
Prof. Edith Wiens.
Einige
Auszeichnungen in Schwabmünchen, Augsburg und Berlin zeigen
Maximilian Likas musikalische Begabung. Zudem nahm der junge Sänger
auch schon an Meisterkursen bei Margaret Baker-Genovesi, Brigitte
Fassbaender, Peter Schreier, Prof. Sylvia Greenberg, Hans-Jörg
Albrecht, Prof. Dr. Gerd Uecker, Rudolf Piernay, Margot Garett, Brian
Zeger, Rudolf Jansen, Prof. Udo Reinemann und Prof. Josef Protschka teil. Maximilian Lika
pflegt ein reges Konzertschaffen, aber auch erste Erfahrungen im
Bereich Musiktheater und Oper sammelte der junge Sänger in Augsburg,
Dachau und München. Konzerttätigkeiten führten ihn unter anderem
nach Augsburg, Dillingen, Kempten, Bad Wörishofen, Ottobeuren,
Bayreuth, Kitzingen, München, Halle, Bielefeld, Braunschweig, Lich,
Köln, Stuttgart, Salzburg, Paderborn und ins europäische Ausland.
Er gastierte bei bedeutenden Musik Festivals, wie beispielsweise den
Haller Bachtagen, dem Musica Sacra Festival Paderborn, den Koblenzer Mendelssohn Tagen oder den
Landsberger Bachtagen und arbeitete mit bedeutenden Orchestern
zusammen. Unter diesen Mitglieder des Bayrischen Staatsorchesters,
die Prager Philharmoniker KSO, La Banda, das hannoveranische Ensemble
aperto, das Blockflöten- und Gambenensemble Würzburg, das Münchner
Bach-Trompetenensemble, die Jenaer Philharmoniker, die Kölner
Symphoniker, das Symphonische Orchester Prag, die Bayerische Kammerphilharmonie und The Orchestra of the
Age of Enlightement (London).
Mit
eigenen Liedprogrammen konnte er seine Zuhörer in Recitals
begeistern, wobei Schubert, Schumann, Brahms und Richard Strauss im
Mittelpunkt seines Liedschaffens stehen. Dabei interpretierte er die
großen Zyklen Schuberts und Schumanns und arbeitete in einem
Gesprächskonzert mit dem bedeutenden Liedbegleiter Hartmut Höll
zusammen.
Maximilian Lika ist Stipendiat der Musikerförderung des
Cusanuswerkes, von Yehudi Menuhin – Live
Music Now und des Richard Wagner Verbandes. Jüngst erhielt er zudem den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg 2009 und gewann beim Internatioanlen Gesangswettbewerb "Concorso Internazionale Musica Sacra" in Rom den Preis "Premio Oratorio".
Internetpräsenz: http://maximilianlika.com